KI-Immobilien­video oder Videograf: Was eignet sich wann?

Kurz gesagt

Ein KI-Immobilienvideo entsteht aus vorhandenen Fotos, ohne Termin vor Ort und mit wenig Aufwand pro Objekt. Ein Videograf filmt echte Bewegtbilder vor Ort und kann Rundgänge, Drohnenaufnahmen, Ton und Personen einfangen. Beide Ansätze haben ihren Platz – oft ergänzen sie sich.

Zwei unterschiedliche Ansätze

Ein Videograf filmt das Objekt vor Ort und schneidet daraus einen Film. Ein KI-Immobilienvideo entsteht dagegen aus den Fotos, die bereits vorhanden sind: Eine KI erzeugt pro Foto eine kurze Szene mit Kamerabewegung, die anschliessend zu einem Video zusammengesetzt wird. Beide Wege führen zu einem Immobilienvideo, aber mit unterschiedlichem Aufwand und unterschiedlichen Möglichkeiten.

Der Vergleich im Überblick

KriteriumKI-ImmobilienvideoVideograf
AusgangsmaterialVorhandene Objektfotos und ExposéDreh vor Ort
Termin im ObjektNicht nötigNötig
Aufwand pro ObjektGering: Fotos auswählen, prüfen, rendernPlanung, Dreh und Schnitt
BildinhaltNur, was auf den Fotos zu sehen ist; die Bewegung wird berechnetReal gefilmt, inklusive Wege zwischen den Räumen
RundgangEingeschränkt: Abfolge einzelner RäumeGut möglich
Umgebung und DrohneNur, wenn entsprechende Fotos vorhanden sindMöglich, unter Beachtung der Drohnenregeln
Personen und Ton vor OrtNicht vorgesehenMöglich
Formate9:16, 16:9 und 1:1 aus einem ProjektJe nach Auftrag
Viele ObjekteGut skalierbarJedes Objekt ein eigener Dreh

Wann ein KI-Immobilien­video passt

  • Für Objekte, für die es gute Fotos, aber kein Videobudget gibt.
  • Für regelmässigen Social-Media-Content zu vielen Objekten.
  • Wenn ein Termin vor Ort schwierig oder nicht mehr möglich ist.
  • Wenn das Video schnell verfügbar sein soll.

Wann ein Videograf passt

  • Für Premium-Objekte, bei denen ein individueller Film Teil der Vermarktung ist.
  • Wenn ein echter Rundgang die Raumzusammenhänge zeigen soll.
  • Für Drohnenaufnahmen von Lage, Aussicht und Umgebung.
  • Wenn Personen, Interviews oder Ton vor Ort gewünscht sind.

Oft ist die Kombination am sinnvollsten

KI-Immobilienvideos und klassische Videografie schliessen sich nicht aus. Ein Videograf produziert den Film für das Premium-Objekt; für die übrigen Inserate entstehen Videos aus den vorhandenen Fotos. Auch die Fotos aus einem professionellen Shooting lassen sich zusätzlich als Reel oder Social-Media-Video nutzen. Makua versteht sich als Ergänzung zu Fotografie und Videografie, nicht als Ersatz.

Fazit

Die Frage ist weniger, was besser ist, sondern was zum Objekt und zum Kanal passt. Für den schnellen, regelmässigen Einsatz über viele Objekte hinweg ist ein KI-Immobilienvideo aus Fotos effizient. Für Rundgänge, Drohnenaufnahmen und besonders hochwertige Produktionen bleibt der Videograf die richtige Wahl.

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