Immobilien­video ohne neuen Videodreh erstellen

Kurz gesagt

Ein Immobilienvideo lässt sich auch ohne neuen Videodreh erstellen – aus den Objektfotos, die bereits vorhanden sind. Das lohnt sich vor allem für Objekte, für die sonst gar kein Video entstehen würde. Für Rundgänge, Drohnenflüge, Personen im Bild oder besonders exklusive Objekte bleibt ein klassischer Videodreh oft die bessere Wahl.

Warum viele Inserate ohne Video bleiben

Ein klassisches Immobilienvideo braucht einen Termin vor Ort, eine Videoproduktion und die Nachbearbeitung. Dazu kommt die Abstimmung mit Eigentümern oder Mietern. Für viele Objekte steht dieser Aufwand nicht im Verhältnis zum Nutzen, und so bleibt es bei den Fotos, obwohl Videos auf Portalen und in Social Media zunehmend erwartet werden.

Was ohne Videodreh möglich ist

Die einfachste Variante ist eine Diashow aus Fotos mit Übergängen. Deutlich näher an einem echten Video ist ein KI-Immobilienvideo: Eine KI erzeugt aus jedem Foto eine kurze Szene mit Kamerabewegung, die Szenen werden zur Musik geschnitten und mit Objektdaten beschriftet. Mit Makua entsteht so aus den Fotos und dem Exposé eines bestehenden Inserats ein fertiges Video, ohne dass jemand noch einmal vor Ort sein muss.

Wann ein Video aus Fotos sinnvoll ist

  • Es gibt bereits gute, professionelle Objektfotos.
  • Das Objekt soll zusätzlich in Social Media oder als Video auf dem Portal erscheinen.
  • Ein Dreh vor Ort ist organisatorisch schwierig, etwa bei bewohnten Objekten.
  • Es sollen viele Objekte regelmässig mit Video vermarktet werden.
  • Das Video wird kurzfristig gebraucht.

Wann ein Videograf die bessere Lösung ist

  • Ein echter Rundgang soll zeigen, wie die Räume zusammenhängen.
  • Drohnenaufnahmen der Umgebung, Aussicht oder Lage sind wichtig und es gibt keine Fotos davon.
  • Personen sollen im Video vorkommen, etwa der Makler selbst oder ein Interview.
  • Ton vor Ort spielt eine Rolle.
  • Bei besonders exklusiven Objekten, bei denen ein individuell produzierter Film Teil der Vermarktung ist.

So gehen Sie vor

  1. Die vorhandenen Fotos sichten und die besten auswählen.
  2. Eine sinnvolle Reihenfolge festlegen, ähnlich wie bei einer Besichtigung.
  3. Das Format nach Kanal wählen: 9:16 für Reels, 16:9 für Website und Portale, 1:1 für Social-Media-Posts.
  4. Das fertige Video vollständig ansehen und einzelne Szenen bei Bedarf neu erzeugen.
  5. Veröffentlichen und das Video im Inserat, auf der Website und in Social Media einsetzen.

Gute Fotos bleiben die Grundlage

Ein Video aus Fotos ist nur so gut wie die Fotos selbst. Professionelle Immobilienfotografie bleibt deshalb wichtig. Makua ersetzt sie nicht, sondern macht aus einem bestehenden Fotoshooting zusätzlichen Videocontent. Wie Videos aus Fotos und klassisch gedrehte Videos im Detail abschneiden, zeigt der Vergleich KI-Immobilienvideo oder Videograf.

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